So sieht es in der Kita „Traumbaum“ aus

23. Juli 2022 | Rheinische Post

Aus der „Vogelperspektive“: der Kindergarten mit dem neuen Außenbereich mit Bobbycar-Rennbahn, neuem Spielbereich, zusätzlichem Ausgang und kleiner Bühne für Theateraufführungen der Kita. Fotos: g. Seybert/Stadt Geldern Foto: Gerhard Seybert/Stadt Geldern/Gehard Seybert

 Die Kinder begeistert vor allem die Rennstrecke für Bobby-Cars. Entstanden ist auch eine kleine Bühne im Spielbereich, die in die pädagogische Arbeit integriert werden kann. Das Gebäude wurde auf 628 Quadratmeter erweitert.

Eine so schöne, heitere und vor allem musikalisch geprägte Einweihungsfeier erlebt ein städtisches Bauprojekt nicht alle Tage: Kinder, Eltern, Förderverein und nicht zuletzt die Mitarbeiter der Kita „Traumbaum“ am Har­tefelder Waerderweg bereiteten dem Team der Gelderner Baugesellschaft (GBG), den Vertretern der Stadt Geldern und dem Team des Architekturbüros Berthold Dams aus Geldern einen mitreißenden Empfang. Vor allem der „Schleiertanz“, mit dem die Kinder die Vergrößerung und zahlreiche Verbesserungen ihrer Kita feierten, löste bei allen Beteiligten minutenlangen Applaus aus, den die Kinder sichtlich genossen.
Kita-Leiterin Sarah Ingenpaß: „Wir freuen uns sehr, dass die Erweiterung, deren Gestaltung wir gemeinsam mit dem Team der Baugesellschaft entwickeln durften, so gelungen ist. Die Zusammenarbeit kann ich nur loben. Wir konnten uns von Anfang an in die Entwicklung, die unsere Einrichtung genommen hat, einbringen.“ Das hörten vor allem Thomas Mutz, Geschäftsführer der GBG, und die projektverantwortliche Architektin Jutta Kentgens-Rauer natürlich gern. Mutz: „In enger Zusammenarbeit mit dem Team von Berthold Dams ist am Waerderweg eine Erweiterung geglückt, die nicht nur den baulichen Charakter der Einrichtung aufgenommen hat. Vielmehr ist es gelungen, schöne weitere Details zu ergänzen, an denen die Kinder viel Spaß haben und die die pädagogische Arbeit des Traubaum-Teams unterstützen.“
Die Kita am Waerderweg, die sich 2019 den Namen „Traumbaum – ein Ort zum Wachsen“ gab, setzte diesen Traum nun auch baulich um. Damit schuf die GBG für die Kita der Stadt Geldern den dringend benötigten Raum, um dem absehbaren Bedarf im „U-3-Bereich“ – also für Kinder unter drei Jahren – für Hartefeld und Vernum gerecht werden zu können. Bürgermeister Sven Kaiser, der gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeitern persönlich zur Eröffnung der Erweiterung nach Hartefeld gekommen war: „Der Bedarf ist einfach da, und wir möchten in Geldern weiterhin familienfreundlich in eine gute Versorgung und Bildung der Kinder investieren. Schon die Gestaltung der Eröffnungsfeier zeigt mir, dass diese Entwicklung durch die gesamte Kita-Familie gelebt wird. Darüber freue ich mich sehr.“
„Dieses Projekt in Hartefeld war auch für uns etwas ganz Neues“, ergänzte Thomas Mutz und spielte darauf an, dass die zunächst für die Sanierung und den Neubau der Gelderner Schulen gegründete Gesellschaft sich bei der Entwicklung in Hartefeld erstmals mit einem Kita-Projekt befasst hatte. „Unsere Architektin Jutta Kentgens-Rauer betreute das Projekt gemeinsam und in enger Abstimmung mit dem Gelderner Architekten Berthold Dams. Unser Ziel war es von Anfang an, nicht nur den zusätzlichen Platz zu schaffen, sondern auch viele Dinge, die uns verbesserungswürdig erschienen, in Abstimmung mit dem Kita-Team anzupacken“, erläuterte Thomas Mutz. Dazu ergänzte Jutta Kentgens-Rauer: „Um nur ein Beispiel zu nennen: Wir schufen einen zusätzlichen Ausgang, den wir an der Nordseite eingerichtet haben. Sollte es noch einmal zu Einschränkungen kommen, wie wir sie während der Corona-Pandemie erleben mussten, kann man die Abläufe so organisieren, dass Kinder und Eltern, die die Einrichtung verlassen, sich nicht mit ankommenden Besuchern treffen müssen. Auch zusätzliche Möglichkeiten für die Kinder, im Schatten spielen zu können, waren uns bei der steigenden Zahl der Sonnenstunden wichtig.“ Die Kids begeisterte nicht zuletzt die coole „Rennstrecke“ für Bobby-Cars im Außengelände, von vielen schon „Hartefeld-Ring“ genannt. Entstanden ist zudem eine kleine Bühne im Spielbereich, die auch vom Betreuungsteam in die pädagogische Arbeit integriert werden kann. Berthold Dams: „Kern der Investition ist eine Vergrößerung des Gebäudes von 415 auf 628 Quadratmeter. Mit dem Anbau einher ging auch die Installation einer neuen Küche. Auch neue Bodenbeläge haben wir eingebaut, und eine neue Garderobe gibt es ebenfalls. Den Ruheraum für die Kleinsten haben wir am östlichen Ende des Neubaus geschaffen – die wohl ruhigste Ecke der Kita“, bemerkt Dams.
Interessierter Besucher war auch Hartefelds Ortsbürgermeister Friedhelm Dahl. Nach ausführlicher Betrachtung der gesamten Anlage zeigte er sich beeindruckt: „Ich glaube, dass sich die Kinder hier sehr wohlfühlen werden, nicht nur, was den zusätzlichen Raum betrifft. Auch dem Außen- und Spielbereich hat die Veränderung sehr gutgetan. Ich denke, der Applaus der Eltern spricht Bände“, bemerkte Friedhelm Dahl.

Quelle: Rheinische Post

Ein Blick in den einladenden Empfangsbereich der Har­tefelder Kita. Foto: Gerhard Seybert/Stadt Geldern/Gehard Seybert

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