Gesamtschule Geldern

Königsberger Str. 60, Geldern
gesamtschule-geldern.de

Planung

Die Stadt Geldern hat eine regionale Schulentwicklungsplanung erstellen lassen. Auf Grund der hohen Bevölkerungszuwachsrate besteht auf die nächsten Jahre gesehen ein Mehrbedarf an Schulplätzen und somit ein öffentliches Interesse an einer Erweiterung des Schulstandortes der 2018 neu gegründeten Gesamtschule Geldern an der Königsberger Straße.
Auf Grundlage dieser Entwicklungsplanung hat die Stadt Geldern eine Schulbauoffensive beschlossen, um neue Lernkonzepte zu ermöglichen und dem steigenden Raumbedarf zu entsprechen. Der Schulstandort Königsberger Straße wird zukünftig ausschließlich Standort der Gesamtschule Geldern sein. Dies bedeutet im Gegenzug, dass die Realschule „an der Fleuth“ am Standort der ehemaligen Geschwister-Scholl-Hauptschule einen neuen Standort findet.
Um die steigenden Schülerzahlen an der Gesamtschule Geldern bereits kurzfristig auffangen zu können und die Zeit bis zum Umzug der Realschule an den Standort der ehemaligen Geschwister-Scholl-Schule zu überbrücken, wurden im Sommer 2019 innerhalb von nur sechs Wochen „Mobile Klassen“ (Container) errichtet, die zunächst den sechs neuen Eingangsklassen an der Gesamtschule zur Verfügung stehen.

Planung

Die Stadt Geldern hat eine regionale Schulentwicklungsplanung erstellen lassen. Auf Grund der hohen Bevölkerungszuwachsrate besteht auf die nächsten Jahre gesehen ein Mehrbedarf an Schulplätzen und somit ein öffentliches Interesse an einer Erweiterung des Schulstandortes der 2018 neu gegründeten Gesamtschule Geldern an der Königsberger Straße.
Auf Grundlage dieser Entwicklungsplanung hat die Stadt Geldern eine Schulbauoffensive beschlossen, um neue Lernkonzepte zu ermöglichen und dem steigenden Raumbedarf zu entsprechen. Der Schulstandort Königsberger Straße wird zukünftig ausschließlich Standort der Gesamtschule Geldern sein. Dies bedeutet im Gegenzug, dass die Realschule „an der Fleuth“ am Standort der ehemaligen Geschwister-Scholl-Hauptschule einen neuen Standort findet.
Um die steigenden Schülerzahlen an der Gesamtschule Geldern bereits kurzfristig auffangen zu können und die Zeit bis zum Umzug der Realschule an den Standort der ehemaligen Geschwister-Scholl-Schule zu überbrücken, wurden im Sommer 2019 innerhalb von nur sechs Wochen „Mobile Klassen“ (Container) errichtet, die zunächst den sechs neuen Eingangsklassen an der Gesamtschule zur Verfügung stehen.

Konzept

Modernen pädagogischen Konzepten folgend werden die Jahrgangsstufen zu Clustern zusammengefasst. Jedes Cluster erhält eine zentrale, mittige Gemeinschaftszone, um die sich die Klassen- und Differenzierungsräume, Klausur- und Mehrzweckräume und ein Lehrerbereich gruppieren. Zusätzlich gibt es eine geschossweise zugeordnete WC-Anlage. Das Konzept wurde von Prof. Hausmann in Zusammenarbeit mit der Schule auf der Grundlage modernster pädagogischer Gesichtspunkte erarbeitet (s. beiliegende  Beschlussvorlage Nr. 309/2019 Seite 2 von 2). Durch die klassenhausartige Gebäudeanordnung entstehen unterschiedliche Außenbereiche, die jahrgangsbezogen mit unterschiedlichen altersbezogenen Gestaltungselementen ausgestattet werden können. Zur einfachen Orientierung wird der 2-geschossige Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 5.000 qm durch einen zentralen ebenfalls 2-geschossigen Verbindungsgang erschlossen, der an die vorhandene Treppenanlage des ebenfalls 2-geschossigen Altbaus anschließt. In den zwei hintereinander geschalteten Gebäuden werden jeweils 6-zügige Jahrgangsstufen auf einer Ebene untergebracht. Durch die Größe des Neubaus und auf Grund des Grundstückszuschnitts und der großen Grünfläche platziert sich der Neubau optimal an der Westseite. Diese Lage ermöglicht auch einen weitestgehend störungsfreien Bauablauf ohne den laufenden Schulbetrieb zu tangieren. Der Entwurf entstand vom Architekturbüro Hanßen.

Weiterlesen

Ebenfalls wie bei den anderen Schulen orientiert sich das Raumprogramm an dem der Stadt Köln für eine 6-zügige Gesamtschule. Es wird so sein, dass sich die einzelnen Raumgrößen geringfügig unterscheiden. Dies ist durch das Bauen im Bestand begründet, da dieser mit in die Flächenbetrachtung der SEK I einfließt. Aufgrund des pädagogischen Konzepts der  Gesamtschule steht jedem Klassenraum ein Differenzierungsraum zur Verfügung und für jede Jahrgangsstufe ein Mehrzweckraum. Ebenfalls wurde berücksichtigt, dass die ,,Flure‘‘ bei den Klassenräumen als Gemeinschaftszonen oder für Differenzierung mitgenutzt werden können. Darüber hinaus steht jeder Etage eine eigene WC-Anlage zur Verfügung. Das Raumprogramm ist mit der Schulleitung abgestimmt. Die Gebäudehülle und -technik wird mit den Fachingenieuren unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte auf die für das Gebäude typische Nutzung abgestimmt. Die Aufstellung einer Photovoltaikanlage auf dem Flachdach der Erweiterung ist geplant. In diesem Zug werden auch die bisher im Bestand bestehenden Wärmeerzeugungsanlagen mit betrachtet, um ggf. auch hier Maßnahmen zu ergreifen. Die geschätzte Dauer der Maßnahme liegt bei ca. 2 Jahren, sodass eine Beschulung zum Schuljahr 2021/2022 in einem der beiden Klassenhäuser gewährleistet ist.

Konzept

Modernen pädagogischen Konzepten folgend werden die Jahrgangsstufen zu Clustern zusammengefasst. Jedes Cluster erhält eine zentrale, mittige Gemeinschaftszone, um die sich die Klassen- und Differenzierungsräume, Klausur- und Mehrzweckräume und ein Lehrerbereich gruppieren. Zusätzlich gibt es eine geschossweise zugeordnete WC-Anlage. Das Konzept wurde von Prof. Hausmann in Zusammenarbeit mit der Schule auf der Grundlage modernster pädagogischer Gesichtspunkte erarbeitet (s. beiliegende Beschlussvorlage Nr. 309/2019 Seite 2 von 2). Durch die klassenhausartige Gebäudeanordnung entstehen unterschiedliche Außenbereiche, die jahrgangsbezogen mit unterschiedlichen altersbezogenen Gestaltungselementen ausgestattet werden können. Zur einfachen Orientierung wird der 2-geschossige Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 5.000 qm durch einen zentralen ebenfalls 2-geschossigen Verbindungsgang erschlossen, der an die vorhandene Treppenanlage des ebenfalls 2-geschossigen Altbaus anschließt. In den zwei hintereinander geschalteten Gebäuden werden jeweils 6-zügige Jahrgangsstufen auf einer Ebene untergebracht. Durch die Größe des Neubaus und auf Grund des Grundstückszuschnitts und der großen Grünfläche platziert sich der Neubau optimal an der Westseite. Diese Lage ermöglicht auch einen weitestgehend störungsfreien Bauablauf ohne den laufenden Schulbetrieb zu tangieren. Der Entwurf entstand vom Architekturbüro Hanßen.

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Ebenfalls wie bei den anderen Schulen orientiert sich das Raumprogramm an dem der Stadt Köln für eine 6-zügige Gesamtschule. Es wird so sein, dass sich die einzelnen Raumgrößen geringfügig unterscheiden. Dies ist durch das Bauen im Bestand begründet, da dieser mit in die Flächenbetrachtung der SEK I einfließt. Aufgrund des pädagogischen Konzepts der Gesamtschule steht jedem Klassenraum ein Differenzierungsraum zur Verfügung und für jede Jahrgangsstufe ein Mehrzweckraum. Ebenfalls wurde berücksichtigt, dass die ,,Flure‘‘ bei den Klassenräumen als Gemeinschaftszonen oder für Differenzierung mitgenutzt werden können. Darüber hinaus steht jeder Etage eine eigene WC-Anlage zur Verfügung. Das Raumprogramm ist mit der Schulleitung abgestimmt. Die Gebäudehülle und -technik wird mit den Fachingenieuren unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte auf die für das Gebäude typische Nutzung abgestimmt. Die Aufstellung einer Photovoltaikanlage auf dem Flachdach der Erweiterung ist geplant. In diesem Zug werden auch die bisher im Bestand bestehenden Wärmeerzeugungsanlagen mit betrachtet, um ggf. auch hier Maßnahmen zu ergreifen. Die geschätzte Dauer der Maßnahme liegt bei ca. 2 Jahren, sodass eine Beschulung zum Schuljahr 2021/2022 in einem der beiden Klassenhäuser gewährleistet ist.

 

Projektdurchführung

Aufgrund des schnellen Wachstums der Schule wurde eine effiziente und wirtschaftliche Lösung für die Realisierung in Punkto Bauablauf und mit Bezug auf das in Verbindung stehende Projekt für die Realschule an der Fleuth erarbeitet. 
Bei der Umsetzung des Neubaus setzt man auf eine Bauweise, die einen hohen Vorfertigungs-grad mit sich bringt, um weitere kostenintensive Interimsbauten in Form von „mobilen Klassenräumen“ (Containern) zu vermeiden.
Darüber hinaus ist es gelungen, die Gebäudekomplexe durch kürze Übergänge näher zum Bestand hin anzuordnen, um die ausgewiesene Retentionsfläche nicht zu stark zu belasten. Hierhinzu kommt, dass der Standort den Vorteil bietet, dass keine hohen Interimsmaßnahmen für die Erhaltung des Schulbetriebs im Allgemeinen in Angriff genommen werden müssen und somit auch Kosten gespart werden können, da das Baufeld autark zum Schulbetrieb bebaut werden kann und somit zusätzlich auch die Gefahren für Lehrpersonal und Schüler verringert werden können. Ebenfalls ist der Einsatz von regenerativer Energie für die Bewirtschaftung des Gebäudes geplant, wobei die Ausrichtung und Fläche für z.B. PV-Anlagen von hoher Bedeutung sind gerade auch an sonnenarmen Tagen Energie zu produzieren. Dies wäre bei diesem Anbau
gewährleistet.

Folgende Vorgehensweise ist geplant: Anbau von zwei 2-geschossigen Erweiterungsbauten als Klassenhäuser, die folgende Vorteile mit sich bringt:

Weiterlesen
  • Optimale Anbindung an den Bestand
  • Zentrierung der Baukörper, kurze Wege innerhalb des Gebäudes
  • Durch Clusterbildung werden Heimaten für die Jahrgänge gebildet
  • Durch die Baukörper entstehen separate jahrgangsspezifische Außenbereiche (Freifläche wird gegliedert und das Gebiet an der Fleuth aufgewertet)
  • Der vorhandene Schulhof bleibt unangetastet
  • Keine Beeinträchtigung für Schüler und Lehrer während der Bauphase
  • Optimale Ausrichtung der Baukörper und Einsatz von regenerativer Energie

Projektdurchführung

Aufgrund des schnellen Wachstums der Schule wurde eine effiziente und wirtschaftliche Lösung für die Realisierung in Punkto Bauablauf und mit Bezug auf das in Verbindung stehende Projekt für die Realschule an der Fleuth erarbeitet. 
Bei der Umsetzung des Neubaus setzt man auf eine Bauweise, die einen hohen Vorfertigungs-grad mit sich bringt, um weitere kostenintensive Interimsbauten in Form von „mobilen Klassenräumen“ (Containern) zu vermeiden.
Darüber hinaus ist es gelungen, die Gebäudekomplexe durch kürze Übergänge näher zum Bestand hin anzuordnen, um die ausgewiesene Retentionsfläche nicht zu stark zu belasten. Hierhinzu kommt, dass der Standort den Vorteil bietet, dass keine hohen Interimsmaßnahmen für die Erhaltung des Schulbetriebs im Allgemeinen in Angriff genommen werden müssen und somit auch Kosten gespart werden können, da das Baufeld autark zum Schulbetrieb bebaut werden kann und somit zusätzlich auch die Gefahren für Lehrpersonal und Schüler verringert werden können. Ebenfalls ist der Einsatz von regenerativer Energie für die Bewirtschaftung des Gebäudes geplant, wobei die Ausrichtung und Fläche für z.B. PV-Anlagen von hoher Bedeutung sind gerade auch an sonnenarmen Tagen Energie zu produzieren. Dies wäre bei diesem Anbau
gewährleistet.

Folgende Vorgehensweise ist geplant: Anbau von zwei 2-geschossigen Erweiterungsbauten als Klassenhäuser, die folgende Vorteile mit sich bringt:

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  • Optimale Anbindung an den Bestand
  • Zentrierung der Baukörper, kurze Wege innerhalb des Gebäudes
  • Durch Clusterbildung werden Heimaten für die Jahrgänge gebildet
  • Durch die Baukörper entstehen separate jahrgangsspezifische Außenbereiche (Freifläche wird gegliedert und das Gebiet an der Fleuth aufgewertet)
  • Der vorhandene Schulhof bleibt unangetastet
  • KeineBeeinträchtigung für Schüler und Lehrer während der Bauphase
  • Optimale Ausrichtung der Baukörper und Einsatz von regenerativer Energie

Fertigstellung

Die Fertigstellung des Schulbauprojektes an der Gesamtschule Geldern ist für August 2021 geplant.

Ansprechpartner