Note eins im Fach Schulen bauen

22. April 2022 | Rheinische Post

Die Neubauten an der Gesamtschule sind ein Beispiel für die Arbeit der Gelderner Bau GmbH. V. l. Thomas Mutz (Geschäftsführer der GBG), Schulleiterin Tanja Rathmer-Naundorf und Felix van Huet von der GBG. Foto: Stadt Geldern

 Dank der Arbeit Gelderner Bau GmbH setzt Geldern in Sachen Schulsanierung den großen Plan konsequent um. Wie gut wäre es, wenn man jetzt noch für die Schulentwicklungsplanung ein funktionierendes Werkzeug finden würde.

Das läuft wirklich rund: In Sachen Schulsanierung setzt die Stadt Geldern ihren großen Plan konsequent um. Und dank der Gelderner Bau GmbH bleiben die ehrgeizigen Projekte nicht nur im Zeitplan, sondern auch in den veranschlagten Budgets. Ab und zu ist sogar noch Geld über. Die Neubauten an der Gesamt-, Albert-Schweitzer- oder Marienschule sind Vorzeigeobjekte. Bald kommt die Realschule An der Fleuth hinzu. Und nun der nächste große Schritt mit der Sanierung des Friedrich-Spee-Gymnasiums. Auch dort kann man sich darauf verlassen, nach den Baustellenjahren am Ende eine hochmoderne Schule zu haben.
Keine Frage: Die Entscheidung, die Gelderner Bau GmbH zu gründen, war goldrichtig. Und offensichtlich hat man dann auch noch bei den Personalentscheidungen ins Schwarze getroffen. Nicht ohne Grund informieren sich andere Städte regelmäßig in Geldern über die Gesellschaft und die Arbeit von Thomas Mutz und nehmen das Gelderner Modell als Vorbild.
Das gleich‘ gute Händchen würde man der Verwaltung jetzt noch in Sachen Schulentwicklungsplan wünschen. Da hatte man wohl eher Pech mIt dem Gutachter, denn Jahr für Jahr erweisen sich seine Prognosen als falsch. Die Schülerströme und die Elternwünsche sind nicht richtig eingeschätzt worden. Das mag man mit einem Achselzucken abtun, ist aber von Nachteil letztlich auch für die Bauprojekte. Hätte Geldern einen funktionierenden Schulentwicklungsplan, wüsste man auch, für wie viele Schüler man in Zukunft an welchen Schulformen bauen muss. Diese Daten liegen derzeit nicht vor. Wünschen wir Rat und Verwaltung den Mut, den derzeitigen Schulentwicklungsplan endlich in den Papierkorb zu werfen und sich ein von Grund auf neues Gutachten erarbeiten zu lassen, dass dann auch etwas mit der Realität zu tun hat. Das wäre ein hilfreicher Schritt für die Schulstadt Geldern.

Genießen Sie Ihr Wochenende.

Dirk

Möwius

 

Quelle: Rheinische Post

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