Feuerwehr­gerätehaus Veert

Friedrich-Spee-Gymnasium Geldern

Schulstraße 12
47608 Geldern

Projektbeginn: 3.-4. Quartal 2024

Fertigstellung: 1. Jahreshälfte 2026

Planung

Für den Neubau der Feuerwache Veert wurde durch die Gelderner Bau Gesellschaft in den letzten Monaten in enger Abstimmung mit der Feuerwehr ein Konzept für einen Neubau erarbeitet.

Das bestehende Gebäude an der Schulstr. wurde zuletzt 2005 durch überwiegenden Teil in Eigenleistung um eine Fahrzeughalle erweitert. Aufgrund von gestiegenen Anforderungen an die Einsatzzeiten und der technischen Ausrüstung ist der jetzige Gebäudebestand in einem nicht mehr tragbaren Zustand. Neben beengten Raumverhältnissen ist auch die schlechte und schwierige Erreichbarkeit im Ortskern direkt neben der St.Martini-Grundschule sehr problematisch.
Das ausgewiesene Sondergebiet für den Neubau des Feuerwache Veert befindet sich innerhalb des rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 154 „Im Lüßfeld“. Die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge erfolgt über die Grunewaldstraße. Um das Martinshorn bei der Ausfahrt nicht nutzen zu müssen, wird eine Bedarfsampel auf der Grunewaldstraße errichtet, die eine freie Ausfahrt ermöglicht.

Um eine möglichst flexible und dem Einsatz angepassten einfache Grundrissstruktur zu entwickeln wurde ein einfaches statisches System aus Betonstützen geplant, das ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit für zukünftige Einsatzbedingungen ermöglicht. Daher soll auch der Ausbau und die Fassade möglichst nach dem „cradle-to-cradle“ Prinzip errichtet werden. Dies ermöglicht eine Weiternutzung oder sortenreines Recycling der verbauten Materialen für den Fall, dass das Gebäude umgebaut oder anderweitig genutzt wird.

Die Gebäudestruktur gliedert sich in einen eingeschossigen Sozialtrakt und die erhöhte Fahrzeughalle. Der eingeschossige Sozialtrakt schiebt sich optisch in die Fahrzeughalle und ermöglicht kurze Wege im Einsatzfall sowie im Obergeschoss innenliegende Technikflächen und Lagermöglichkeiten. Die Fahrzeughalle erhält vier Tore um für zukünftige Entwicklungen ausreichend Stellplätze vorzuhalten.

Die im Bebauungsplan geforderte Dachbegrünung wird auf dem eingeschossigen Sozialtrakt als intensive Dachbegrünung umgesetzt. Ein Teil der Flächenversiegelung wird dadurch kompensiert. Die Fahrzeughalle erhält eine extensive Dachbegrünung und eine Photovoltaikanlage, die in erster Linie den Stromverbrauch der Feuerwache deckt. Der überschüssige Strom wird eingespeist. Sämtliche technischen Elemente wie Lüftungen und Wärmepumpen werden innerhalb des Gebäudes im 1.Obergeschoss untergebracht, um weniger Schallemissionen zu erzeugen.

Der Sozialtrakt hat einen Schul- und Versammlungsraum mit angrenzenden Küchenbereich, der einer externen Nutzung zur Verfügung stehen könnte. Dieser ist vorgerückt und zur Grunewaldstraße ausgerichtet, um die Präsenz der Feuerwehr in den öffentlichen Stadtraum zu erhöhen. Im hinteren Bereich befindet sich direkt an die Stellplätze angrenzend der Umkleidebereich mit den Sanitäranlagen. Dieser ist als direkter Übergang zu Fahrzeughalle konzipiert, um kurze Wege und somit schnelle Einsatzzeiten zu ermöglichen.

Ansprechpartner

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