Fotos: Stadt Geldern

Gelderner Schulausschuss besichtigte den Neubau an der Albert-Schweitzer-Schule

GELDERN. Um nicht nur theoretisch über die jeweiligen Baufortschritte zu  unterrichten, lädt die Gelderner Baugesellschaft die Gelderner Politik  regelmäßig auch zu Führungen durch die  jeweiligen Schul-Neubauten ein. Vor der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung stand  beispielsweise eine Führung durch den derzeit entstehenden Neubau an der Albert-Schweitzer-Schule an. Ernst-Christian  Gerats und Jan Spickmann, die beiden Projektverantwortlichen der GBG, informierten im  Rahmen des Rundgangs über die aktuellen  Arbeiten und kommenden Schritte. Angetan waren die Ausschussmitglieder vom großzügigen Platzangebot, das den Schülern in dem rund 1.200 Quadratmeter großen Gebäude demnächst zur Verfügung stehen wird. Im Erdgeschoss entstehen die große Mensa und die neuen Räume für den Offenen Ganztag. Es entstehen Räume für vier gemischte OGS-Gruppen und auch ein eigener Raum für die OGS- Mitarbeitenden. „Das freut uns sehr, denn  bislang hatten die 13 Kollegen aus dem OGS gar keinen eigenen Aufenthaltsraum“, sagt Stefanie Bauer, Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule. Zwischen den OGS-Räumen wird es zudem eine hohe Durchlässigkeit geben, sodass eine sehr gute Balance zwischen Arbeiten und Spielen für die Kinder gegeben sein wird.  Morgens könnten die OGS-Räume  außerdem  auch für den Unterricht mitgenutzt werden. „Es ist alles aus einem Guss und der Neubau so  funktional wie möglich“, ist Stefanie Bauer erfreut über ihr künftiges Schulgebäude. Die  eigentlichen Klassenräume entstehen im Obergeschoss. Fünf Stück, an die jeweils ein  eigener Differenzierungsraum angeschlossen ist. „Das ist schon etwas Besonderes“, schwärmt die Schulleiterin. Auch die neue Bibliothek entsteht hier, die künftig als Art „zentraler Treffpunkt  dienen soll“, berichtete Ernst-Christian Gerats. Im Herbst dieses Jahres soll der Umzug in den Neubau erfolgen, anschließend wird das  Bestandsgebäude saniert. Ursprünglich war der Umzug schon ein bisschen früher geplant. „Der spätere Termin ist Folge der aktuellen Baustoff-Knappheit, die leider zu Lieferschwierigkeit  führt“, informierte GBG-Geschäftsführer Thomas Mutz die Ausschussmitglieder während des Rundgangs. Für die Schule sei der etwas spätere Termin aber kein Problem, „so konnten wir noch  in Ruhe das Schuljahr zu Ende bringen“, sagte Schulleiterin Stefanie Bauer. Ebenfalls fertiggestellt sein soll nach den Herbstferien der neugestaltete Schulhof – mit einem Fußballfeld, Klettermöglichkeiten, einem Sandspielplatz und verschiedenen Faden. Die alte Kastanie – ein  beliebter Treffpunkt an der Albert-Schweitzer- Schule – bleibt erhalten.

Quelle: Niederrhein Nachrichten